Die Hauptargumente auf einen Blick
- Köln als Logistikstandort stärken
- Arbeitsplätze sichern
- Verkehrsbelastung reduzieren
- Erfolgreicher Ausgleich für Natur und Umwelt
Köln als Logistikstandort stärken
Die Kölner Häfen sind der zweitgrößte Binnenhafen Deutschlands. Köln ist europaweit als Verkehrsknoten führend. Der Transport von Gütern, vor allem der Containertransport, wird in den nächsten Jahren weiter ansteigen. Derzeit werden neue europäische Verkehrsnetze geplant und ausgebaut.
Arbeitsplätze sichern
Ein gut ausgebautes Netz von Transportwegen für Waren und Güter ist eine zentrale Voraussetzung, um Arbeitsplätze und Unternehmen in Köln zu halten und neue anzusiedeln. Von der Erweiterung des Godorfer Hafens zu einem Containerhafen profitieren im Kölner Südwesten mehrere hundert Unternehmen und damit auch deren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
Verkehrsbelastung reduzieren
Häfen müssen möglichst nah an der Industrie sein, um die Transportwege gering zu halten. Bislang gibt es im Kölner Süden keine Möglichkeit, Container auf das Schiff zu verladen, so dass diese per Lkw zum Niehler Hafen gebracht werden müssen. Gutachter der Universität Köln haben herausgefunden, dass der Ausbau des Godorfer Hafens bis zu 140.000 Lkw-Fahrten pro Jahr spart. Zudem ist das Binnenschiff im Vergleich zu Lkw und Bahn umweltfreundlicher, was die Klimabelastung durch CO2 angeht.
Erfolgreicher Ausgleich für Natur und Umwelt
Für die Erweiterung des Godorfer Hafens ist eine Fläche in der Größe von rund 20 Hektar vorgesehen. Um den Eingriff in die Umwelt auszugleichen, wurden insgesamt 27,6 Hektar Naturschutzflächen für Tiere und Pflanzen neu geschaffen. In Sürth wurde die Landschaft seit 2008 ökologisch erfolgreich aufgewertet. Darüber hinaus wurden in Worringen die angrenzenden Auenbereiche des Rheins revitalisiert. Ein zusätzlicher positiver Effekt ergibt sich für den Hochwasserschutz: Durch den Bau des Hafenbeckens entsteht eine zusätzliche Fläche, die bei Hochwasser den Schutz Rodenkirchens und der Kölner Innenstadt verbessert.


















