Wolfgang Reß

"Wir alle sind auf diese Güter und deren Transport angewiesen. Derzeit werden neue europäische Verkehrsnetze geplant und ausgebaut. Wird der Hafen in Godorf nicht ausgebaut, verspielt unsere Region wichtige Zukunftschancen."
Andreas Kossiski

"Der geplante Containerhafen schließt im Kölner Süden die Lücke im kombinierten Frachtverkehr von Straße, Schiene und Wasser. Dies nützt der Industrie, von der auch zahlreiche Dienstleistungsarbeitsplätze in der Region Köln abhängig sind. Der Ausbau stärkt außerdem die Logistik-Branche, die mit mehr als 27.000 Arbeitsplätzen in Köln direkt und indirekt mit den Kölner Häfen verbunden ist. Die wirtschaftliche Stabilität in der Region hängt wesentlich von diesen Faktoren ab."
Dr. Herbert Ferger

"Um Lkw-Verkehr zu vermeiden, brauchen wir neben dem Niehler Hafen, der für die Automobil- und Zulieferindustrie im Norden am nächsten liegt, für die chemische Industrie im Süden den Ausbau des Godorfer Hafens. Eine geringere Belastung durch Lkw-Verkehr führt zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität für viele Menschen in Köln."
Alain Caparros

„Als internationales Handels- und Touristikunternehmen spielt die Logistik der Warenbeschaffung für uns eine herausragende Rolle. Eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur ist die Voraussetzung dafür, dass wir unsere Märkte bedienen und den Kunden frische und qualitativ hochwertige Angebote machen können. Die Nachhaltigkeit des Transports ist uns dabei ein großes Anliegen, und einer der umweltfreundlichsten Verkehrsträger ist das Binnenschiff. Es ersetzt rund 150 LKW-Fahrten.“
Yildiz Karadeniz

"Köln ist eine interessante Hafenstadt mit einer langen und erfolgreichen Handelstradition. Als Logistikstandort ist die Region für Unternehmen von hohem Mehrwert. Deshalb haben wir uns für diesen Standort entschieden, und wir sehen hier großes Potenzial für uns und unsere Milchprodukte und Erfrischungsgetränke. Wir beliefern von Köln aus inzwischen mehr als 15.000 Unternehmen in Handel und Gastronomie mit unserem Ayyo Ayran, Frucht- Ayran und Joghurt. Deshalb sind wir auf eine gute Infrastruktur angewiesen."
Ibrahim Evsan

Auch wenn Industriezweige wie die Internet- und Games-Branche nicht unmittelbar betroffen sind - die Luft und Lärmbelastung im Kölner Stadtgebiet geht uns alle an. Einen Ausbau des Godorfer Hafens halte ich aus diesem Grund für unbedingt notwendig. Nicht nur als Wirtschaftsstandort braucht Köln dieses Projekt, auch Lebensqualität ist ein ganz entscheidender Faktor. Wir müssen Köln wieder attraktiver für neue Fachkräfte machen und den Anwohnern eine Umgebung bieten, in der sie sich rundum wohlfühlen können.
Marc Schröder

„Auch wenn wir als ein Unternehmen der digitalen Wirtschaft nicht so stark von Warenlogistik abhängig sind, ist für uns der Ausbau des Hafens Godorf bedeutend. So könnten sich pro Jahr tausende sinnlose Transporte per Lkw quer durch die Stadt vermeiden lassen, wenn die im Süden Kölns ansässigen Firmen aus Godorf direkt beliefert werden könnten. Das würde die Luft- und Lärm-Emissionen reduzieren, den Verkehr entlasten und wäre somit ein Gewinn für unsere Mitarbeiter und alle Kölner.“
Dr. Margarete Haase

"Die Deutz AG produziert seit mehr als einhundertvierzig Jahren am Standort Köln Dieselmotoren für die Welt. Die zentrale und besonders verkehrsgünstige Lage Kölns in Europa bietet kostengünstige Transportmöglichkeiten, von denen unsere Kunden in aller Welt profitieren. Damit das so bleibt, müssen den global operierenden Unternehmen günstige und moderne Infrastrukturen zur Verfügung stehen. Ich kann nur an die Bürger der Stadt appellieren, die Chancen, die der Ausbau des Hafens in Godorf hierfür bietet, zu nutzen und für die Zukunft Kölns als Industriestandort zu votieren."
Heinz Coltro

"Der Hafen spielt in einer der größten Chemieregionen Deutschlands eine wichtige Rolle. Für uns als Vinnolit ist er unverzichtbar, weil wir auf die Lieferung von Rohstoffen über den Godorfer Hafen angewiesen sind. Für die Chlorproduktion brauchen wir sehr große Salzmengen, die über den Wasserweg viel leichter zu transportieren sind als über Straße und Schiene. Im Chemiepark Hürth-Knapsack gibt es 3.000 Beschäftigte, darunter 300 bei Vinnolit, deren Arbeitsplätze durch den Ausbau gesichert werden."
Thomas Meiers

"Für die IG BCE müssen industriepolitische Entscheidungen ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltig sein. Daher unterstützen wir den Ausbau des Godorfer Hafens, da der Ausbau industriepolitisch und ökologisch sinnvoll und richtig ist. Der Hafenausbau ist für die angrenzenden Standorte der chemischen Industrie und die gesamte Region ein entscheidender Standortvorteil und trägt zur Wettbewerbsfähigkeit der Region bei. Zeitgleich ist der Transport auf dem Rhein besser für die Umwelt, da so CO2-Emissionen reduziert und die Straßen entlastet werden."
Dieter Kleren

"Eine starke Chemieregion bleiben wir nur, wenn der Hafen wie geplant ausgebaut wird. In unserem Produktionsstandort arbeiten 1.200 Beschäftigte. Für unsere jährlich steigende Produktion entwickelt sich die Logistik immer mehr zum Engpass, die Bedeutung der Verkehrsanbindung als Standortfaktor nimmt deutlich zu.
Angesichts der stetig wachsenden Verkehrsdichte, vor allem über die Straße, gewinnt der Versand von Containern über den Wasserweg zunehmend an Bedeutung. Die Container sind zum Großteil zum Versand über die Häfen Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam vorgesehen. Die stärkere Nutzung über den Schiffsweg ist umweltfreundlich, sicher, günstig und bewahrt uns vor einem sonst kommenden Verkehrsinfarkt. Die Hafenerweiterung bringt Investitionen, die zum Ausbau unserer Anlagen dienen, sichert und schafft damit Arbeitsplätze. Deshalb gibt es keine Alternative zum Hafenausbau."
Dr. Witich Rossmann

"Die Kölner Region ist einer der wichtigsten Industriestandorte für Metall- und Chemieindustrie in Nordrhein-Westfalen. Industrie ohne Logistik zu Wasser, Luft, Schiene und Straße, ohne leistungsfähige Energienetze und Datenautobahnen funktioniert nicht. Der Ausbau des Godorfer Hafens ist eine wichtige, zukunftsorientierte Sicherung einer breiten Palette von Logistik-Netzen. Wir brauchen den Godorfer Hafen. Zugleich bestehen wir auf den Ausbau alternativer Biotope. Arbeitnehmer brauchen Arbeitsplätze und Einkommen, aber auch Natur und gute Luft zum Leben."
Michael Jäger

"Ich unterstütze den Ausbau des Godorfer Hafens, da dadurch maßgeblich der Logistikstandort Köln und die wirtschaftliche Zukunft der Region langfristig gesichert sind."
Carl Martin Welcker

"Köln soll als Logistikzentrum Westdeutschlands ausgebaut werden. In diesem Sinne wurden mit dem Flughafen und dem Umschlagplatz Eifeltor hervorragende Voraussetzungen geschaffen. Mit dem Ausbau des Godorfer Hafens ist garantiert, dass die Wasserwege in dieses Logistikkonzept mit einbezogen werden können. Die Transportwerge werden kürzer, zum Wohle der Umwelt und der Menschen in der Region."
Nicolai Lucks

"Kölner brauchen auch in Zukunft Arbeit zum Leben, hierfür muss die Logistik stimmen. Ein moderner Godorfer Hafen ist gut für uns."
Michael Köhler

"Als international operierender Logistikdienstleister organisieren wir die Transportketten der heimischen Wirtschaftsunternehmen im globalen Maßstab. Wir verstehen uns dabei als Unternehmen, das die "grüne Logistik" fördert. Der Ausbau des Hafens in Godorf würde uns helfen, noch mehr zielgerichtete Transportketten aufzubauen und Lkw-Verkehre durch die Stadt zu vermeiden."
Gerald Böse

"Köln profitiert als Messe-, Handels- und Industriestadt seit je her von seiner verkehrsgünstigen Lage und ist heute ein Logistikstandort mit besonderen Qualitäten. Alle Verkehrsträger sind hier mit- und untereinander verbunden. Der Ausbau des Godorfer Hafens stärkt diese Logistikqualität, und die Logistikbranche ist eine Wachstumsbranche mit Zukunft. Daran sollten die Bürgerinnen und Bürger bei der Stimmabgabe denken."
Christian Berner

„Der geplante Ausbau des Hafens in Godorf schließt die Lücke im kombinierten Güterverkehr und stärkt die Logistik-Branche in der Region Köln/Bonn, die mit rund 29.000 Arbeitsplätzen an erster Stelle in NRW steht. Auch der Handel ist darauf angewiesen, Waren schnell, umweltfreundlich und kostengünstig zu beziehen sowie zu versenden. Dies ermöglicht uns, am Markt wettbewerbsfähig zu bleiben. Wir wissen den Wert funktionierender Infrastruktureinrichtungen zu schätzen."
Bernhard Mattes

"Als global operierendes Unternehmen ist Ford auf moderne und funktionierende Infrastrukturen angewiesen. Der Ausbau des Godorfer Hafens hilft auch uns, denn er stärkt den Wirtschaftsstandort Köln, er entlastet Niehl, bietet zudem den Unternehmen im Kölner Süden verbesserte Transportmöglichkeiten und hilft der Umwelt durch den Wegfall vieler Lkw-Fahrten. Die Bürger sollten diese Chance nutzen."
Pierre Gronen

"Der Hafenausbau bietet Zukunft für junge Beschäftige.
Nach dem Ausbau des Godorfer Hafens wird die Region Köln-Bonn gestärkt in die Zukunft blicken können, so dass Jugendliche und junge Beschäftigte in der Region eine Perspektive haben.
Chancen auf eine berufliche Erstausbildung und eine Übernahme im Betrieb bieten Sicherheit und gute Einkommen für junge Menschen. Nur durch Standortsicherung werden Betriebe auch weiterhin in die Zukunft investieren, auch was Personal angeht.
Wenn ständig über teure Straßensanierungen, Belastung von Kommunen und hohes Verkehrsaufkommen gesprochen wird, muss gehandelt werden. Deshalb begrüße ich die Bürgerbefragung, bei der alle Kölner Einwohnerinnen und Einwohner ab 16 Jahre ihr Votum abgeben können.
Die Jugendlichen wollen eine umweltfreundliche und ökologische Industriepolitik – gerade in der Region Köln-Bonn. Stetig wachsendes Güteraufkommen in einem Transitland wie Deutschland, muss ökologisch gestaltet werden. Der Schiffsverkehr ist, wie europaweit gefordert, die beste Alternative zu verstopften Straßen!
Diese Art von ökologischer Industriepolitik ist nachhaltig und gerade deshalb ein Jugendthema. Jugend braucht Zukunft, ökologisch und fair!
Deshalb gibt es keine Alternative zum Hafenausbau."


















